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Foto: KI-generiert
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Das Wichtigste in Kürze

Mit dem Winter zieht auch die Dunkelheit früher in die Wohnungen und Büros ein. Was viele unterschätzen: Die Art und Weise, wie wir unsere Räume jetzt beleuchten, kann entscheidend für das Wohlbefinden unserer Augen sein. Schon kleine Anpassungen helfen, Beschwerden wie müde, brennende oder verspannte Augen zu vermeiden.

Lichtstress: Warum unsere Augen im Winter besonders gefordert sind

Sobald draussen das Tageslicht schwindet, übernehmen Lampen und Leuchten die Hauptrolle. Was sich unscheinbar anhört, bedeutet für die Augen Schwerstarbeit: Ständiges Anpassen an wechselnde Lichtverhältnisse und starke Hell-Dunkel-Kontraste können die Augenmuskulatur strapazieren.

Fachorganisationen warnen zudem: Licht mit hohem Blaulichtanteil oder störende Blendungen können die Netzhaut belasten – und zwar nicht nur subjektiv spürbar, sondern nachweislich messbar.

Praktisch heisst das: Eine schlecht gewählte Arbeitsplatzbeleuchtung oder grelles, flackerndes Licht mindern nicht nur die Konzentration, sondern führen häufig zu gereizten, gestressten Augen.

Tipp 1: Flimmerfrei und warm – so finden Sie die richtige Lichtquelle

Nicht jedes künstliche Licht ist gleich. Besonders das sogenannte Flimmern, wie es bei älteren Leuchtstoffröhren oder minderwertigen LEDs auftritt, kann die Augen auch dann stressen, wenn es für das blosse Auge kaum sichtbar ist.

Ebenso relevant: Die Farbtemperatur. Warmweisses Licht (unter 3300 Kelvin) enthält weniger Blaulicht und gilt als augenfreundlicher, gerade abends.

So setzen Sie es um:

Tipp 2: Gleichmässig statt grell – Lichtkontraste im Griff behalten

Ein häufiger Fehler: Ein Raum ist schwach ausgeleuchtet, einzelne Spots oder Fenster sorgen punktuell für Blendung. Die Folge: Das Auge muss ständig zwischen hell und dunkel wechseln, was zu schneller Ermüdung führt.

Besser ist es, das Licht ausgewogen zu verteilen – durch eine Mischung aus indirekter Raumbeleuchtung und gezielten Lichtquellen für den Arbeitsplatz. So werden Anpassungsstress und Blendung deutlich reduziert.

So gelingt eine gute Lichtverteilung:

Tipp 3: Tageslicht nutzen – aber clever gegen Blendung schützen

Auch wenn es draussen dunkler ist: Tageslicht bleibt wertvoll – aber im Herbst und Winter oft eine Quelle für Blendung, etwa wenn die tiefstehende Sonne durchs Fenster scheint. Für die Augen bedeutet das zusätzliche Belastung.

So schützen Sie sich:

Tipp 4: Kleine Gewohnheiten – grosse Wirkung für die Augen

Beleuchtung allein reicht nicht immer aus, um die Augen zu entlasten. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten beugen Sie Beschwerden wie Trockenheit, Kopfschmerzen oder Verschwommensehen zusätzlich vor.

Empfehlungen:

Gerade in den dunklen Monaten lohnt es sich, die eigene Beleuchtung kritisch zu hinterfragen – Ihre Augen werden es Ihnen danken. Wenn Sie Unterstützung wünschen oder eine individuelle Beratung zur optimalen Lichtgestaltung suchen, hilft Ihnen eine Gesundheitsoptiker oder Gesundheitsoptiker in Ihrer Nähe gerne weiter.

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