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Loriot sagte einst: Altern ist eine Zumutung.

Wir glauben aber, Anti-Aging beginnt im Kopf. Wer eine positive Einstellung zum Altern entwickelt, wird dem ganzen gelassener entgegen sehen und gleichzeitig gesünder alt werden. Es heisst im Volksmund ja auch, dass man so alt ist wie man sich fühlt. Die Gedanken und die eigene Einstellung ist also entscheidend. Die Wissenschaft pflichtet dem bei: Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die ausgeglichensten und zufriedensten Leute zwischen 58 und 77 Jahre alt sind.

Wichtig ist aber sicher auch ein gesundheitsbewusstes Verhalten, dass massgeblich dazu beiträgt, die nicht wegzustreitenden körperlichen und geistigen Veränderungen, die es im Alter gibt, zu verlangsamen und allenfalls hinauszuzögern. Diese Veränderungen betreffen nämlich jeden Menschen. Niemand bleibt davon verschont. Unser Organismus ersetzt innerhalb eines Jahres 98% aller Zellen. Am Leistungsfähigsten ist unser Körper und unser Geist mit 25-30 Jahren. Danach setzt bereits der Alterungsprozess ein. In Folge dessen verliert das Gehirn an Gewicht (was aber keine Einschränkung in den intellektuellen Fähigkeiten heissen muss – Trainieren ist wichtig!). Weiter sind nicht mehr alle Töne wahrnehmbar. Zwei Drittel der Geschmacksknospen auf der Zunge verschwinden. Die Lunge verliert Aufnahmevolumen. Die Muskeln schwinden und der Fettanteil des Körpers steigt. Die Knochen werden spröder und die Gelenkknorpel nutzen sich ab. Die Haut ist weniger elastisch, Falten und Altersflecken werden sichtbar. Das Herz pumpt weniger Blut durch die Gefässe und die Nieren benötigen mehr Zeit, um das Blut zu filtern. Letztendlich verlieren auch die Linsen ihre Elastizität und einen Lesebrille wird unabdingbar. Diese abnehmende Fähigkeit des Auges nahe Gegenstände deutlich abzubilden ist ein schleichender Prozess, der aber schon sehr lange begonnen hat, aber erst bemerkt wird, wenn die Arme buchstäblich zu kurz und Kleingedrucktes, wie Medikamentenbeipackzettel nur noch mit der Lupe zu entziffern sind. Plötzlich bemerkt man beim Lesen auch, dass man viel mehr Licht braucht und schneller ermüdet.

Das tönt für Sie jetzt ernüchternd? Keine Sorge der Anteil der «jungen Alten» ist in den letzten 20 Jahren massiv gestiegen. So werden jene Senioren bezeichnet, die aktiv, engagiert, vielseitig interessiert, körperlich und geistig leistungsfähig sind. Richtig alt werden diese meistens erst, wenn eine Krankheit sie in ihrem Tatendrang hindert. Deshalb für Sie einige Tipps, damit Sie sich auch im Alter noch fit fühlen und jung:

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