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Frau mittleren Alters betrachtet sich im Spiegel
Augenringe sehen schlimmer aus, als sie sind. Die Ursachen sind meistens harmlos.iStock/Photodjo

Das Wichtigste in Kürze

Augenringe treten durch eine dunkle Hautfärbung unter den Augen hervor. Die Bereiche schimmern blau, rötlich, braun, grau oder violett. Sind Augenringe stark ausgeprägt, wirken die Augen eingefallen und Betroffene sehen krank aus. Meistens sind Augenringe harmloser Natur und vorübergehend. Sie können schnell und wirksam bekämpft werden. In seltenen Fällen kann die Neigung dazu angeboren sein. Dann hilft kaschieren.

Zuviel Melanin-Pigment verfärbt die Haut

Melanin ist ein Farbpigment in unseren Zellen, dass die Tönung von Haut, Haaren und Iris bestimmt. Je höher seine Konzentration, umso dunkler die Farbe. Tritt an der Augenpartie eine übermässig starke Einlagerung von Melanin auf, erscheint sie blau oder blaugrau. Medizinisch spricht man dabei von einer Hyperpigmentierung oder auch einem Melasma. Diese kann erblich bedingt sein. Andere Ursachen dafür sind etwa Entzündungen und Ausschläge der Haut wie Neurodermitis oder Kontaktallergien, häufige und intensive UV-Strahlung, bestimmte Medikamente oder Drogen.

Sauerstoffmangel und durch die Haut scheinende Gefässe

Haut und Unterhautfettgewebe sind an der Augenpartie besonders dünn, manchmal so dünn, dass darunterliegende Blutgefässe durch die Haut hindurch scheinen. Sie sieht dunkler aus und wirkt bräunlich. Wie stark die Färbung ausfällt, hängt vom Sauerstoffgehalt des Blutes ab. Da sauerstoffarmes Blut dunkler ist als sauerstoffreiches, könnte eine starke Dunkelfärbung auch auf Sauerstoffmangel im Blut oder Durchblutungsstörungen hinweisen. Zu wenig Bewegung an frischer Luft, übermässiger Konsum von Kaffee, Alkohol und Rauchen verursachen Durchblutungsstörungen und begünstigen so die Entstehung von Augenringen. Schlafmangel und Stress gehören zu den Hauptrisikofaktoren für Augenringe. Auch Flüssigkeitsmangel, Mangelernährung, beispielsweise Zink- oder Eisenmangel machen sich oft durch Augenringe bemerkbar. Deshalb sind Frauen, die stark menstruieren oder gerade entbunden haben, oft von Augenringen betroffen. Dahinter können aber auch Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen und Umweltgifte, Luft- und Wasserverschmutzung oder Abgase stecken.

Erste Hilfe bei Augenringen

Bei akuten Augenringen helfen schon einfache Hausmittel:

So beugen Sie Augenringen vor

Treten Augenringe wiederholt und anhaltend auf, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob dahinter allenfalls eine Mangelernährung, Zink- oder Eisenmangel oder eine ernsthafte Erkrankung steckt. Wer von vornherein auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und eine ausgeglichene Lebensweise achtet, minimiert das Risiko für Augenringe stark. Da Flüssigkeitsmangel wie schon erwähnt eine häufige Ursache für Augenringe ist, beugt ausreichend zu trinken, bestenfalls Wasser oder ungesüsster Tee der Entstehung von Augenringen wirksam vor. Besonders bei Alkoholkonsum sollte man parallel viel Wasser trinken, da Alkohol dem Körper Flüssigkeit entzieht. Das tut dem Körper wie den Augen gut und wirkt einem «Kater» entgegen. Augenringe am Morgen danach sind dann meistens auch kein Thema.

Haben Sie Fragen rund Ihre die Augengesundheit? Wir Gesundheitsoptiker nehmen uns gerne die Zeit, diese zu beantworten und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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