Was macht wer im Berufsfeld rund um die Augen?

Unter Augenoptik versteht man die Lehre der Funktionsweise unserer Augen. Dazu gehören die Messungen, die Korrektur von Fehlsichtigkeit und die Anfertigung und Funktionsweise von Brillen und Kontaktlinsen. In einer vierjährigen beruflichen Grundbildung werden Augenoptiker zum Augenoptiker EFZ ausgebildet. Sie sind in Folge dessen Fachleute für die Beratung und die individuelle Anpassung von Sehhilfen, aber auch Fachleute für deren Herstellung. Nach mehreren Jahren Berufspraxis und abgeschlossener höherer Fachschule Abschluss können sie sich zum eidg. dipl. Augenoptiker entwickeln.

Optometrie ist die Lehre vom Sehen und der Fehlsichtigkeit bzw. deren Korrektur. Optometristen sind oftmals Augenoptiker, die sich an einer Hochschule zum Optometristen ausgebildet haben oder Personen, die nach der Matura direkt ein Optometriestudium begonnen haben. Sie erbringen Gesundheitsdienstleistungen rund um das Auge und das visuelle System. Neben der Sehfehlerbestimmung, der Brillen und Kontaktlinsenanpassung gehören auch die Erkennung von Augenkrankheiten zu ihren Aufgaben, die sie danach qualifiziert an einen Augenarzt oder eine Augenklinik einweisen. Innerhalb der Optometrie bestehen diverse Spezialgebiete, z.B. Sportoptometrie, Low Vision, Visual Training, Funktionaloptometrie etc. Falls der Optometrist eine Auffälligkeit entdeckt, weist er den Patienten an den Ophtalmologen (Augenarzt) weiter.

Den Zusatz SBAO SSO tragen diplomierte Schweizer Augenoptiker und Optometristen. Der SBAO ist die fachwissenschaftliche Organisation und fachspezifische Vertretung. SBAO heisst «Schweizerischer Berufsverband für Augenoptik und Optometrie» und steht für berufliche Weiterentwicklung, regelmässige Fortbildung und Aktualität in der beruflichen Praxis

Die Augenheilkunde (Opthalmologie) ist die Lehre der Erkrankung und Funktionsstörungen des Sehorgans, deren weiteren Organe, des Sehsinnes und deren medizinischen Behandlung.

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