Tränensäcke vorbeugen und reduzieren

Altern ist keine Krankheit, sondern beginnt praktisch schon am Tag der Geburt und hat seine positiven, wie auch seine negativen Seiten. Die negativen sind oftmals gesundheitlicher und ästhetischer Natur. Äusserlich sieht man einem Menschen oftmals im Gesicht sein Alter an. Oft wird auch die Meinung vertreten, dass man jemandem ansieht, welchen Lebensstil er pflegt, ob er gesund isst und genug schläft. Aber genau diese zwei Vermutungen treffen nicht immer zu: Denn in den allermeisten Fällen haben beispielsweise Tränensäcke ihre Ursache nicht in zu wenig Schlaf, auch wenn es ein Grossteil der Leute damit in Verbindung bringen. Und mit Tränen haben sie noch weniger zu tun. Die angeschwollenen Augenpartien sind oftmals Fettansammlungen, weil der Lymphfluss aus seinem Rhythmus kommt und das Bindegewebe unter den Augen erschlafft, was genetisch bedingt ist. Im schlimmsten Falle könnte eine Erkrankung der Leber oder der Nieren, eine Herzschwäche oder eine Allergie dahinter stecken, vor allem, wenn die Tränensäcke immer grösser werden.

Im Normalfall kann man die Tränensäcke bis zu einem gewissen Grad mit Hausmittelchen behandeln:

  • Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum.
  • Konsumieren Sie weder übermässig Alkohol noch Nikotin.
  • Kühlen Sie die Augenpartie vor dem ins Bett gehen und nach  Aufstehen. Am Morgen kann auch ein gekühlter Löffel, Tränensäcke mildern. Oder aber Sie legen kalte Meersalzkompressen auf die Augen oder aber die berühmten Gurkenscheiben! 
  • Quark hat ebenfalls eine abschwellende Wirkung. Bestreichen Sie Haushaltspapier mit Magerquark und legen Sie diese kühlen Pakete eine halbe Stunde auf die Augenpartien. Sie können den Quark natürlich auch direkt auf die Haut streichen. Waschen Sie danach den Quark sorgfältig ab!
  • Auch gekühlte (nasse) Schwarzteebeutel oder Augentrost-Tee lassen sich auf die Tränensäcke legen und eine halbe Stunde einwirken.
  • Die Haut rund um die Augen sanft mit Sesam-Öl oder Vitamin-D-Öl/Salbe massieren. Kamillencréme und Melkfett können auch wirken!
  • Bestreichen Sie die Hautpartien unter dem Auge mit einer schwach harnstoffhaltigen Salbe, die die in der Apotheke erhalten. Harnstoff ist eine natürliche, körpereigene Substanz, die den Wasseranteil in der obersten Hautschicht erhöhen kann. Eine  Hämorrhodialcreme kann auch helfen. Achten Sie jedoch darauf, dass sie kein Kortison enthält und nicht in die Augen gelangen kann.
  • Bewegen Sie sich regelmässig. 10'000 Schritte wären ein gutes und oftmals machbares Ziel!

 

Hilft das alles nichts und ist es auch keine krankhafte Erscheinung, lassen sich die Tränensäcke relativ unkompliziert von einem plastischen Chirurgen entfernen. Diese Eingriffe gehören zu den häufigsten Schönheitsoperationen und sind gesellschaftlich in hohem Masse akzeptiert.

Zurück