Sommer stresst die Augen!

Die meisten Menschen zieht es bei warmen Temperaturen automatisch nach draussen. Man geniesst alleine oder mit Freunden stundenlange das schöne Wetter und die Natur. Doch oft sind schon zu Beginn des lauen Sommerabends die Augen leicht gerötet, fühlen sich trocken an, jucken und/oder tränen. Dies kann verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel winzig kleine Fremdkörper, wie kleinste Insekten, ein Staub- oder Sandkorn, Sonnencreme, die man sich ins Auge reibt oder die mit dem Schweiss ins Auge gelangt…. Und natürlich die Pollen. Der Klassiker in den Sommermonaten, wenn alle Gräser blühen. Den kann man übrigens auch im Erwachsenenalter noch bekommen…

Andere Einflüsse können die Augen im Sommer ebenfalls ganz schön plagen, wie z.B. die Taucheinlagen im gechlorten Wasser des Swimmingpools (im Blog der letzten Woche haben wir darüber berichtet). Aber auch das Baden im See oder im Meer kann die Augen röten. Wenn sich nämlich Wasser mit dem Tränenfilm mischt, können Keime ins Auge gelangen, die das empfindliche Gleichgewicht des Sehorgans durcheinanderbringen. Die Verdünnung der Tränenflüssigkeit lässt die Abwehrfähigkeit sinken. Gleichzeitig steigt der Salzgehalt der Tränen natürlich durchs Meerwasser und sinkt durch das Süsswasser der Seen. Dies begünstigt Rötungen und beeinträchtigt die Fähigkeit des Auges, sich selbst vor Infekten zu schützen.

Abhelfen kann man sich da eigentlich ganz leicht, indem man konsequent eine Schwimm- oder Taucherbrille trägt, die es beide auch mit korrigierten Gläsern gibt.

Gegen lästige Fremdkörper kann eine gut abdeckende, seitlich geschlossene Sonnenbrille helfen. Sie hält nicht nur Fremdkörper vom Auge fern, sondern schützt das Auge vor UV-Strahlung und Wind. Natürlich ist eine qualitative Sonnenbrille mit UV 400 beziehungsweise einem hundertprozentigen UV-Filter Pflicht.

Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen, oder doch? Leider lauert auch drinnen «Gefahr». Denn Klimaanlagen sind zwar herrlich, aber sie entfeuchten die Luft, das heisst, der kühle, aber sehr trockene Luftstrom lässt die Augen regelrecht austrocknen und entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit. Der Tränenfilm deckt dann nicht mehr die gesamte Augenfläche ab, was ein unangenehmes Schleifpapier-Gefühl erzeugt und die Augen rötet. Zusätzlich ist man im Büro vor dem Computer besonders konzentriert und blickt relativ starr auf den Monitor. In Folge blinzelt man nur noch etwa 7 mal pro Minute, anstelle von 20 mal.

 Hier hilft die 20-20-20 Regel. Das heisst alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Gegenstand in 20 Metern Entfernung zu blicken. Häufig absichtlich zu blinzeln, unterstützt zudem die Produktion der Tränenflüssigkeit, indem es die Drüsen am Lid anregt, mehr Sekret abzugeben. Und was nicht nur für die Augen, sondern für den gesamten Körper gesund ist: viel Wasser trinken!

Geniessen Sie den Sommer und falls all die Tipps nicht helfen sollten, kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne!

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