Schwindel und die Augen - wie ist der Zusammenhang

Die Augen sind wie im letzten Blog angesprochen, teil des Gleichgewichtssystems. Augen können aber auch allein verantwortlich für Schwindel sein. Man spricht dann von okulärem Schwindel. Er kann durch verschiedene Ursachen entstehen zum Beispiel durch nicht oder falsch ausgeglichene Sehfehler oder in der Angewöhnungsphase einer Gleit- oder Mehrstärkenbrille, aber auch wenn es zu Augenmuskellähmungen kommt, die zu Schielen führen. Fehlfunktionen im Bereich des Sehens wirken sich deutlich destabilisierend aus, weil das Gleichgewichtszentrum mit mehreren Verarbeitungszentren der Augen z.B. für die Steuerung der Blickbewegungen und des Sehens verbunden ist.

Nun, was kann man bei Schwindel tun?

Tritt der Schwindel kurz nach der Neuanpassung der Brille auf, können z.B. mal versuchen mit der Hand ein Auge zuzudecken. Geht der Schwindel dann vorbei? So oder so sollten Sie Ihren Optiker noch einmal aufsuchen, der die Brille und ihre Korrektur noch einmal überprüft. Der Gesundheitsoptiker wird sehr genau überprüfen, woher der Schwindel kommt und sie allenfalls dem Augenarzt überweisen. Nämlich dann wenn er bemerkt, dass es weder an der Korrektur noch an der Gewöhnung der Mehrstärkenbrille liegt, sondern eine Erkrankung vorliegen könnte.

Bei den bekannten Bewegungskrankheiten, wenn also das Innenohr eine Bewegung registriert, das Auge aber keine wahrnimmt oder umgekehrt, z.B. bei Reise- oder Sehkrankheit oder im umgekehrten Fall beim Virtual Reality oder  3D-Kino) verschaffen diverse chemisch oder naturheilpflanzliche Medikamente Abhilfe. Hängt der Schwindel aber mit keinem der oben erwähnten zusammen, sollte es vom Hausarzt untersucht werden, der dann gegebenenfalls an den jeweiligen Spezialisten weiterverweist, z.B. Halsnasenohrenarzt, Orthopäden, Herzspezialisten, Augenarzt oder Neurologen. 

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